Panama City, Cinta Costera (Tag 8)

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Zugang zum Cinta Costera

Ganz früh, vor Sonnenaufgang, um genau zu sein gegen halb sechs machten wir uns auf den Weg zum Cinta Costera, jenem Circle, den ich gestern schon erwähnte.

Cinta Costera, aus der Ferne

Es war ein knapper Kilometer, um an den Start für unseren Circle-walk zu gelangen. Niemand war unterwegs, zumindest kaum jemand, das änderte sich erst am Circle. Dieser Circle ist eine 4-spurige Umfahrungsstraße, einfach ins Meer raus gebaut. Im Innenring befindet sich ein teilweise beschatteter Fußweg, sogar Trinkbrunnen haben wir gesehen und neben dem Fußweg wurde sogar an ein Bike lane gedacht. Die Temperatur war angenehm und genau das, lockt nicht wenige Jogger und Radfahrer hierher. Nun waren wir nur an diesem Sonntag hier, das verhält sich wochentags bestimmt komplett anders. Erst nach einiger Zeit realisierten wir, dass die beiden uns entgegenkommenden Fahrspuren, also die im Außenring nicht durch Autos befahren wurden. Hier waren Radfahrer, entgegen der Fahrtrichtung unterwegs. Diese Seite war einfach gesperrt. Unsere Vermutung, das ist Sonntags immer so, da echt wenig Verkehr ist. Wir beliefen den Innenring, die offizielle Fußgängerseite. Die Aussichten waren damit auf die Altstadt und die moderne Skyline von Panama City beschränkt. Auch sehr schön. Vielleicht wäre auch der Blick Richtung Meer, mit Sonnenaufgang spektakulär gewesen, aber die Straßenseite wechseln ist nicht möglich. Wir blieben die knapp 3 Kilometer gezwungenermaßen auf dem Innenring und konnten auch hier sehr schöne Ausblicke genießen.

Zugang zum Cinta Costera, jetzt ist es offiziell, dass eine der Straßenseiten komplett für den Autoverkehr gesperrt ist (und wenn ich hier die Spuren zähle, dann könnte der Circle auch 6-spurig sein🤷🏻‍♀️)
Unser Weg…

Am Ende des Circles hielten wir uns links, um in die Altstadt zu kommen. Hier erwartete uns das:

Das konnte nicht die viel beschriebene und empfohlene Casco Viejo sein. So dachten wir und wie der Deutsche ist, entwickelt er gleich Ideen, wie alles schick gemacht werden könnte. Allerdings konnten wir das Bild des Radladers, der teilweise von Nöten wäre, um einiges zusammenzuschieben nicht vermeiden. Während wir noch so sinnierten und um die Ecke bogen, bot sich ein ganz anderes Bild:

Ansonsten, ist dies hier für Touristen gemacht. Die sahen wir hier auch, sonst waren wir (in unserem Billig-Hotel) eher nur unter Einheimischen. Der Kaffee, nach dem uns dürstete ist teurer, als bei Starbucks zu Hause. Wir entschieden uns dann doch für einen am Stand vom “Rey” (Supermarkt).


Noch ein paar Impressionen von unserem Weg zurück ins Hotel:

Entlang der Straße (C.17 Oeste)
…kaputt…
…auch nicht mehr wirklich ganz… (koloniale Überbleibsel?)

Wir verlassen Panama City heute nachmittag und ziehen um. Diesmal, so ist versprochen, mit direktem Kanal-Blick.


Am Busbahnhof entdeckt (Bananen wären ausreichend vorhanden).

By SuWe

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