Unterwegs in Panama City (Tag 1 bis Tag 11)

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Grundsätzlich ist es ja so, dass wir versuchen, die Verkehrsmittel zu nutzen, welche von den Einheimischen am Meisten genutzt werden. Folgerichtig haben wir in Panama Stadt gleich am Flughafen auf Taxi und Mietwagen verzichtet und haben den Bus genommen. Dieses Vorhaben erwies sich als nicht so einfach, wie wir dachten, da eine Barzahlung im Bus schlicht nicht vorgesehen ist. Man muss zunächst im Ankunftsterminal den kleinen Automaten finden, der diese Karten anbietet, diese dann aufladen, und „schon ist man ready für den Bus“. (Über diesen [LINK] kann der Bericht aufgerufen werden, der unsere Ankunft beschreibt) Was uns gleich auffiel, war die schwierige Kommunikation in englischer Sprache bereits im Terminal. Weder die Dame, die SIM-Karten verkauft, noch irgendjemand anderes vor Ort sprach Englisch. Und Susis Sprachkenntnisse sind da, aber eben nur als Basis. In einer Hauptstadt, wo Englisch in der Schule gelehrt wird, in der täglich zigtausende Touristen ankommen und welche erst 1999 von den Amerikanern verlassen wurde, ist das schon bemerkenswert. Trotzdem haben wir es ohne Internet und mit Händen und Füßen geschafft, an eine Karte zu kommen, diese aufzuladen und im richtigen Bus zu sitzen. Die Busfahrt kostete wilde 0,75B. Da der Balboa 1:1 an den Dollar gekoppelt ist, also 0,75Dollar. Gekauft und aufgeladen haben wir die Karte auch mit Dollar. 

Das war dann übrigens auch die teure Fahrt, ab hier kostet jede weitere Fahrt 0,25 Dollar. Das Bussystem in Panama Stadt kann man als sehr gut bezeichnen. Die Busse sind normale Fahrzeuge. Hilfreich für die Nutzung der Busse ist ein funktionierender Internetzugang, so kann man zumindest zeigen, was man möchte. Gerade in Albrook (hier ist der Hauptknotenpunkt für den Busverkehr in ganz Panama) findet man sich ohne nicht zurecht. Die Start- und Ankunftspunkt (Bahia A-P) sind nicht beschriftet. Zudem scheinen sich die Routen am WE auch noch zu ändern. Für den Panamaer kein Problem, für uns aber schon.

Busbahnhof Albrook
Busbahnhof, wie geschrieben, nichts mit Ausschilderung
Die graue Linie zeigt die geplante Strecke an, der gelbe markiert, wo wir uns befinden…

Parallel zu dem öffentlichen Bussystem existiert auch ein System von Chicken- Buses. Da haben wir uns nicht rangetraut. In Summe kann man sagen, dass man in Panama Stadt ohne Taxi und Mietwagen klarkommt. Unsere Idee, mit den Überlandbussen nach Guatemala zu fahren, passen wir an. Die Englischkenntnisse der Menschen soll mit dem Abstand zur Hauptstadt abnehmen.

Das sieht man mal eine Passagierin mit Faceshield

Zum Thema “Faceshield” ist hier [LINK] mehr zu lesen.

Klein und unscheinbar, Bushaltestelle direkt vor dem HolidayInn “Panama Kanal”. Um zum Hotel zu kommen schlägt jede Routing App die nächste Haltestelle vor. Der Grund, wer hier aussteigt und auf’s Hotelgelände möchte, muss durch eine Absperrung klettern, die den Parkplatz abgrenzt (und das machen alle, aber auch wirklich alle Einheimischen)….

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