Guatemala City (Tag 21)

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Wir wussten ja schon grob, wie Guatemala City uns begrüßen würde. Riesige Bill-Boards hatten uns verabschiedet und genau, das waren die ersten Eindrücke, dazu eine ziemlich dicht befahrene Zufahrtsstraße. Stadtauswärts herrsche ein Mega-Stau. Die Luft war kaum zu atmen. Ich möchte nicht wissen, was diese alten Schulbusse so rauspusten, möchte aber auch nicht belehrend oder sonstwie rüberkommen. Ich bin mir sicher, dass der durchschnittliche Guatemalteke, also nicht unbedingt der Gut-Verdiener aus der City nicht jeden noch so kleinen Weg motorisiert zurücklegt. Also nicht angreifen, hier wurde eine Lösung gefunden, wie mit vorhandenen Mitteln Transporte realisiert werden können.

Also, wir sind unfallfrei bis hierher gekommen. Mein Empfehlung ist inzwischen Waze, diese Software lief heute am zuverlässigsten. Autos und noch mehr Autos. Auf der Straße außerhalb der Stadtgrenze, hier befinden sich irgendwie Gebrauchtwarenhändler, fielen uns Wachleute, bewaffnet mit Schrotflinten auf. Das heimelt nicht sehr an. Kaum hatten wir die Stadtgrenze überwunden und sahen eine Tankstelle auf unserer Seite der Straße, wurden wir ebenfalls von einem entsprechenden Wachmann “begrüßt”. Die Flinten sehen schon gefährlich aus und verbreiten auch nicht das sichere Gefühl des Beschütztwerdens, sondern eher das Gegeneil.

Hm?

Unsere Weiterfahrt, zu dem kleinen Hostel, in welchem wir zu zweit ein Zimmer mit Frühstück gebucht haben (19.-$), vermittelte nicht unbedingt das Gefühl hier lange verweilen zu wollen. Zum entspannen kommt ja auch nicht nach Guatemala City. Also durch, durch den Verkehr und weiter. Natürlich war der erste Versuch des Auffinden des Hotels nicht von Erfolg gekrönt, aber dann klappte doch.

Guatemala City ist nur ein Lay-over, morgen sind wir hier weg. Wir haben uns nocNoch etwas mit unbedingt notwendigen Lebensmittel eingedeckt, wo z.B. Bier und wie immer merkwürdige Trockengebäck-Dinge dazugehören. Hoffentlich schmeckt diesmal nichts wieder nach Presspappe. Sowas kauften wir versehentlich in Antigua und ich muss sagen, es wurde alle. Hat sch**** geschmeckt, aber doch gesättigt. Wir haben keine Lust auf Stadt gucken oder Museum-Besuche. Morgen früh sitzen wir im Auto und es geht Richtung Rio Dulce.

Torre del Reformador, stand da plötzlich, Zufallsfund.

Auf dem Walmart-Parkplatz steht ein Holz-Türmchen, von hier hält ein Security-Mensch Ausschau, ob alle i.o. ist. Dieser schien aber unbewaffnet.


Vorgesorgt, das dürfte reichen:)

Das Hostel, in welchem wir untergekommen sind, liegt in der zona 4, diese Stadt is t in Zonen aufgeteilt, ähnlich unseren Stadtbezirken, allerdings haben wir nicht das Problem, dass wir überlegen in einen anderen Stadtbezirk zu fahren, da nicht sicher ist, dass wir diesen unbeschadet wieder verlassen können. Es funktioniert wohl recht gut, dieses System. Aber um hier durchzublicken, muss man entweder hier geboren sein oder hier gelebt haben. Also nur eine ganz grobe Beschreibung dieser Materie von mir. Zona 4 scheint ein Bezirkt zu sein, der eher für besser betuchte empfohlen ist, dazu Restaurants in Mengen. Trotzdem lag hier ein günstiges Hostel. Vom Dach aus sehen ich, dass überall gebaut wird, ich danke, dass diese kleine Hostel in einigen Jahren bestimmt nicht mehr hier sein wird, ebenso die kleine Autowerkstatt nebenan.


Ganz klar verständlich auf dem ersten Blick;)

By SuWe

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