Unser Weg von Monterrico zurück nach Guatemala City, diesmal ohne Uber (Tag 40)

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Wir haben uns entschlossen der bevorstehenden Fiesta zu entfliehen. Es kamen immer mehr Menschen in Autos an, das Hotel füllte sich und wir packten unsere Sachen. Am Hafen haben wir einen Fahrplan gesehen, der uns sagte, dass ungefähr stündlich eine Fähre ablegte. Wir hatten keine Ahnung, wie wir an La Avellana weiterkommen würden, im absoluten Notfall hätten wir unseren Uber-Fahrer von vorgestern eine Nachricht schicken können, das gab etwas Sicherheit. Rein logisch musste es aber eine Verbindung geben, denn die Einheimischen bewegen sich ja auch.

Abfahrtzeiten. 12°° peilten wir an (wobei wir uns sicher waren, dass die Fähre um 12 p.m. und nicht um 12 a.m. fahren sollte;)

Sie stand schon bereit:

Langsam füllte sich das Boot.
Ein letzter Blick zum Hafen.

Nach ca. 15 Minuten erreichten wir La Avellana und fanden Busse vor! Von hier fahren sie nach Taxisco, das ist ungefähr eine Strecke von 30 Minuten. Die halbe Stunde wir aber nur eingehalten, wenn der Fahrer wie ein Irrer fährt. Geschwindigkeitsbeschränkungen scheint es nicht zu geben. Die Busfahrer sind sicher in der Bedienung, sie fahren 10 oder auch 20 Jahre auf dem gleichen Gefährt, kennen also jede Macke desselben. Natürlich kann immer etwas passieren und in der Gegenspur vor einer Kurve zum Überholmanöver anzusetzen, erscheint nicht immer regelkonform…

La Avellana
Die Weiterfahrt scheint gesichert
Drinn!

Wir erreichten im Chicken-Bus Taxisco und fragten uns hier nach dem Bus nach Guatemala City durch…

Das war unsere erste Fahrt in einem der ausgedienten und hier in Guatemal generalüberholten US-School Busses.
Haltestelle

Und weiter ging es, mit dem nächsten Chicken Bus.

Keine 15 Minuten später wurde der Bus durch eine Polizeikontrolle (alle bewaffnet) angehalten. Man sollte immer den Reisepass dabei haben und möglichst einen gültigen Einreisestempel. Wir wurden alle kontrolliert, keine Ahnung warum, aber die Beamten waren freundlich, suchten eine Weile unsere Pässe durch und gaben uns diese dann zurück.

Eine gute Stunde später machte der Bus eine länge Pause, natürlich hielt er auch unterwegs hin und wieder an, Bushaltestellen wie wir sie kennen gibt es nicht, aber die Einheimischen wissen Bescheid, wo Zustiege möglich sind. Wir erreichten Esquintla, das liegt ungefähr auf halber Strecke, nie zuvor davon gehört aber diese Stadt scheint ein wichtiges Drehkreuz für die Busse zu sein. Überall waren sie, hielten, standen, fuhren. Hier gibt es die Möglichkeit ein Klo zu finden oder sich mit Snacks zu versorgen. Für letzteres muss man nicht mal den Bus verlassen….siehe Fotos:

Und weg waren sie die netten Damen, natürlich haben wir ihnen was abgekauft, und diese getrockneten Bananen sind echt gut und gar nicht süß.
Esquintla

Weiterfahrt. Der Bus quälte sich bergauf und nahm Kurven ohne auch nur die Geschwindigkeit etwas zu verringern, aber wir kamen unserem Ziel näher.

Wir hatten keine Ahnung wo wir in Guatemala City ankommen würden, waren aber entspannt, da es definitiv noch hell sein würde. Wir wussten, dass wir irgendwie einen Metro Bus oder TransUrbano finden würden.

Wir erreichten die Stadt am südlichen Bus Terminal, Centra Sur. Hier fährt die Linie 12 der Metro Busse, also gar kein Problem. Ein Zimmer für die Nacht hatten wir auch schon.

Dieser Bus brachte uns her.

Ziemlich geflasht erreichten wir kurz nach der Dämmerung unsere neue Unterkunft.


Geschwindigkeitsbeschränkungen, was ist denn das?

By SuWe

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