Von Guatemala City nach Monterrico, oder Uber kann auch über Wasser fahren (Tag 38)

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Zurück in Guatemala verlassen wir den Airport und können problemlos einen Uber ordern. Taxis stehen hier auch rum, aber keine aggressive Anmache mit Fantasiepreisen. Keine 5 Minuten später erscheint ein dunkler Mazda irgendwas, mit einem netten Fahrer, der sogar etwas Englisch sprach. Unterwegs konnten wir kurz am WalMart anhalten, um uns etwas Trinkwasser und andere Kleinigkeiten (Bier der lokalen Marke “Gallo”!) zu besorgen und schon ging es weiter gen Westen. Unser Ziel Monterrico am Pazifik. Hier haben wir ein kleines Hotel direkt am Strand gefunden und gebucht. Wir stauten uns aus Guatemala Stadt heraus. Die Stadt steht kurz vor dem Verkehrskollaps, glaube ich. Es gab wieder Landschaft zu gucken und kleine Dörfer, durch die wir hindurchfuhren. Die Tour dauerte ungefähr zwei Stunden, dann änderte ich die Landschaft in steppenähnlich, aber immer noch mit Palmen und anderem südlichen Pflanzengedöns bestückt. Rechts und links waren nun Ranches. Wirtschaftlich lebt diese Gegend wohl von Rinderzucht, so richtig, mit Cowboys auf Pferden. Das hatten wir nicht erwartet.

Es dauerte nicht lange, dann verschwand die Steppe und es sah eher tropisch aus, überall grün! Wir erreichten einen Ort und die Straße war zu Ende!

Vor uns eine Fähre, aus Holz, Marke Eigenbau. In Flores LINK war die Autofähre geschweißt, hier war sie aus Holz gezimmert. Wir waren geflasht. Auf diese Fähre rollte gerade ein PKW, rechts und links nur ein paar Zentimeter Platz, ehe das Wasser begann. Es passen insgesamt zwei PKW auf eine Fähre oder ein Mini-Bus. Die Teile sind bestimmt nie auf Tragfähigkeit geprüft worden, eher nach dem Motto, lass uns probieren, ab wann sie untergeht. Unser Fahrer, mit seinem Mazda war die Ruhe in Person. Wir hatten zwei Optionen. Wir nehmen die Fähre und laufen den Rest der Strecke oder er setzt mit über und fährt dann außen herum wieder zurück Richtung Guatemala Stadt. Zum Schluss entschieden wir uns für Letzteres. Das Uber rollte sehr langsam auf die nächste Fähre, wir saßen alle im Auto, da kein Platz für stehende Fahrgäste war, wenn zwei Autos drauf sind. Und schon ging es los. Ganz ruhig tuckerte die Fähre angetrieben mit einem kleinen Außenborder den Kanal entlang. Wir bewunderten die Mangroven-Haine, die den Kanal säumten. Es erschien alles ein bisschen wie heile Welt. Erst Cowboys auf der Strecke, die die Rinder zusammentrieben und jetzt dieses Paradies…

Fähre
Fähre fast voll, das Moped im Vordergrund passte noch rauf
Wie geschrieben Platz für zwei Autos
Und wir sind auch drauf.
Mangroven auf unserem Weg.
Folgt uns der Klein-Bus.
Am Anleger, “passt wackelt hat Luft”

Wir kamen an an unserem Ziel. Unser Uber-Fahrer war auch zufrieden, wir sind wohl verträgliche Fahrgäste. Gerne fährt er uns zu anderen Zielen, sein Whatsapp-Kontakt haben wir (hier läuft alle Kommunikation über Whatsapp).

Wir fanden da Hotel und checkten ein. Der Strand ist schwarz (Vulkan), die Temperatur weit über dem, was wir erwartet hatten. Trotz Pazifik über 30°C, das ist sogar mir ein bisschen zu viel.


By SuWe

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